Once, the wolf was an ally of humankind. Today, however, few wild animals provoke such intense polarization. Yet the wolf can also serve as an eye-opener: at its core, the heated debate surrounding its return is a discussion about how we want to live in the future. Do we understand ourselves as part of nature and grant it the space it needs to flourish? Or—seemingly in keeping with the spirit of our times—do we choose confrontation and make long-term coexistence impossible?
These questions inspired curator Gisela Krohn to initiate the travelling exhibition project Forest Wolf Wilderness (Wald Wolf Wildnis), which brings together diverse artistic positions and connects them with the current social debate.
“I want to find out what art is still capable of achieving today. Does it truly have the power to save the world? Faced with the relentless global destruction of nature and the habitats of both humans and animals, I began asking myself: Where do I stand? What can I change? Do I remain alone, or do I seek connection and foster a compelling dialogue from different perspectives?”
For this project, a selection of renowned artists has been invited to reflect on humanity’s role within the interconnected web of nature. Their works are presented alongside the perspectives of forest owners, wildlife biologists, filmmakers, and philosophers.
Shaarbek Amankul, Andreas Amrhein, Alexandra Bart, Gäelle Besser, Babette Boucher, Michael von Brentano, Franek, Monika Hahn, Helge Hommes & Saxana Schötschel, Amira Jahn, Gisela Krohn, Steven Lander, Werner Liebmann, Irmela Maier, Ferdinand Molck-Ude, Nashun Nashunbatu, Sigrid Nienstedt, Justine Otto, Karin Pliem, Albert Ali Schindehütte, Anija Seedler, Kerstin Serz, Annegret Soltau, Anna Stangl, Roland Stratmann, Timm Ulrichs, Martin Voigt, and Paul Wunderlich.
Einst war der Wolf ein Verbündeter des Menschen, heute polarisiert kaum ein anderes Wildtier so stark wie er. Dabei kann er ein Augenöffner sein: Die hitzige Debatte um seine Rückkehr ist im Kern eine Auseinandersetzung darüber, wie wir künftig leben wollen. Verstehen wir uns als Teil der Natur und geben ihr den Raum, den sie zur Entfaltung braucht? Oder – und das scheint vielfach der Geist der Zeit zu sein – gehen wir auf Konfrontation und machen ein Miteinander auf Dauer unmöglich? Ausgehend von diesen Fragen initiierte die Kuratorin Gisela Krohn das Wanderausstellungsprojekt
Wald Wolf Wildnis, das unterschiedliche künstlerische Positionen mit der aktuellen gesellschaftlichen Debatte verbindet. „Ich will herausfinden, was Kunst heute noch bewirken kann. Hat sie tatsächlich die Kraft, die Welt zu retten? Angesichts der rücksichtslosen weltweiten Zerstörung der Natur und der Lebensräume von Mensch und Tier stellte ich mir auch die Fragen: Wo stehe ich? Was kann ich bewegen? Bleibe ich allein, oder möchte ich mich vernetzen und eine spannende Debatte aus verschiedenen Perspektiven entwickeln?“
Für das Projekt wurden ausgewählte namhafte Künstler:innen eingeladen, die Rolle des Menschen innerhalb des Netzwerks der Natur zu thematisieren. Ihre Arbeiten werden mit den Perspektiven von Waldbesitzer:innen, Wildbiolog:innen, Filmemacher:innen und Philosoph:innen verknüpft.
Shaarbek Amankul, Andreas Amrhein, Alexandra Bart, Gäelle Besser, Babette Boucher, Michael von Brentano, Franek, Monika Hahn, Helge Hommes & Saxana Schötschel, Amira Jahn, Gisela Krohn, Steven Lander, Werner Liebmann, Irmela Maier, Ferdinand Molck-Ude, Nashun Nashunbatu, Sigrid Nienstedt, Justine Otto, Karin Pliem, Albert Ali Schindehütte, Anija Seedler, Kerstin Serz, Annegret Soltau, Anna Stangl, Roland Stratmann, Timm Ulrichs, Martin Voigt, Paul Wunderlich
If you are interested in this artwork, please send an email to info@anija-seedler.de